Frei sprechen, Reden halten

SEMINAR: Ohne Angst frei sprechen, inspirierende Reden halten.

 

Jeder wünscht sich, frei und flüssig sprechen zu können. In unserer heutigen Zeit wird die Fähigkeit Reden zu halten in vielen Berufen bereits als selbstverständlich vorausgesetzt. Aber was sind tatsächlich die Zutaten für einen inspirierenden Vortrag, eine Präsentation oder ein Gespräch, das uns emotional berührt oder sogar zu gezielten Veränderungen bewegt? Manche verbinden inspirierende Reden in erster Linie mit großen Namen und Persönlichkeiten. Doch Inspiration ist eine Eigenschaft, die uns allen innewohnt und nur darauf wartet, in ihrer ganzen Fülle aktiviert und genutzt zu werden.

 

 

Jeder kann frei sprechen lernen und Reden halten

In diesem Seminar erfahren Sie, wie auch Sie ohne Angst und mit Inspiration flüssig und frei sprechen lernen. Sie müssen dazu niemanden krampfhaft beeindrucken, sondern lernen stattdessen Ihre Zuhörer mit Leichtigkeit und Freude zu begeistern. Anstatt gut aufbereitete Informationen einfach abzulesen, lernen Sie, wie Sie Ihren Zuhörern eine gute Zeit bereiten. Ob bei vermeintlich nüchternen Präsentationen, einem Teammeeting oder einem Einzelgespräch – verändern Sie die Qualität Ihres Sprechens und erschaffen Sie dadurch für Ihre Zuhörer unvergessliche Erlebnisse mit Wow-Moment.

 

Die „Inspiratio“ und der „Spiritus“

„Inspiratio“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Beseelung. Doch das Stammwort Spiritus, hat noch mit weit mehr aufzuwarten. Bei uns auch als Hochprozentiges bekannt, wird er aus dem lateinischen unter anderem mit Begriffen wie Atem, Geist und Seele, ja sogar mit Leben übersetzt.

 

Spiritus, lat.: Hauch; Geist

1. Luft, Hauch, a. Atem, das Atmen, Atemzug; b. Seufzer; 2. Druck; b. Lebenshauch, Leben; c Seele, Geist; 3. Begeisterung, Schwung;  4. Mut, Sinn, Gesinnung; Hochmut, Übermut, Stolz; 5. dichterisches Schaffen.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen normalem Vortrag und inspiriertem, freien Sprechen?

Sie haben bestimmt schon selbst Reden gehalten oder unterschiedlichste Präsentationen erlebt. Da gibt es jene Sorte, bei denen man spannende Fakten hört, sich Notizen macht und am Ende zu sich selbst sagt „War interessant“.  Und dann gibt es die andere Sorte, bei der man den Raum einfach mit einem Gefühl von „Wow“ verlässt. Ob man sich danach besonders motiviert gefühlt hat oder ob man vielleicht zu Tränen gerührt war, am Schluss waren es ganz bestimmte Emotionen, die etwas in Ihnen bewirkt haben.

 

Nach drei Tagen ist alles vergessen – doch das Gefühl bleibt!

Wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass unser Kurzzeitgedächtnis alle gehörten Informationen nach 72 Stunden wieder vergessen hat, sofern wir es nicht notieren. So können Sie davon ausgehen, dass Sie sich bereits nach drei Tagen an die meisten Fakten, die in einem Vortrag erwähnt wurde, nicht mehr erinnern werden. Vielleicht werden Sie irgendwann sogar vergessen, wann der Vortrag war, wer gesprochen hat, oder vielleicht sogar, dass Sie dort waren. Woran Sie sich aber zu 100% immer erinnern werden, ist das Gefühl von „Wow“, mit dem Sie an diesem bestimmten Tag den Raum verlassen haben. Denn genau jenes Gefühl hat Sie womöglich damals dazu bewegt, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Und sei es, dass Sie an diesem Tag mit Ihrem strahlenden Lächeln die Menschen auf der Straße beglückt haben. Gratuliere. Sie wurden inspiriert!

 

Was ist das Rezept für einen inspirierenden Vortrag?

Vermutlich möchten Sie wissen, was nun konkret den Unterschied ausmacht zwischen einem Vortrag, den wir im Geiste interessiert abnicken und jenem, der uns mit Gänsehautgefühl erfüllt. Des Rätsels Lösung ist:  Die Art der Verbindung. Doch dabei geht es nicht um den Augenkontakt des Redners mit dem Publikum, sondern um die ureigenste Verbindung des Redners mit sich selbst.

 

Authentisches Auftreten erkennt man unbewusst

Die Frage ist, wie viele seiner Ressourcen nutzt der Redner und spielen diese im selben Team? Spricht jemand lediglich aus der Ratio, dem Verstand, dann geht er meist strukturiert vor und präsentiert souverän seine Fakten. Geschult in der Kunst der Rhetorik, wird er zusätzliche Gesten und gezielte Körperhaltungen einsetzen, um Gesagtes zu unterstreichen. In diesem Fall nutzt er zwei Ebenen seines gesamten Potentials. Wie gut er diese tatsächlich miteinander verbinden kann, erkennen wir daran, ob wir sein Auftreten als ehrlich und authentisch empfinden. Ist nämlich die Gestik einstudiert und nicht im natürlichen Fluss, nimmt man als Zuhörer selbst die Zeitverzögerungen von Mikrosekunden zwischen Reden und Körpersprache wahr. Das Unterbewusste erkennt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Was wir spüren ist, dass zwar Verstand und Körper im Einsatz sind, jedoch nicht im selben Team spielen und zusammen arbeiten, sondern getrennt von einander agieren. Was fehlt, ist die innere Verbindung und dies kann sich beim Zuhörer durch Gefühle von Unstimmigkeit bis hin zu Misstrauen und dem Bedürfnis zu widersprechen äußern.

 

Mit dem Gesetz der Resonanz die Zuhörer berühren und begeistern

Nehmen wir nun an, ein Sprecher aktiviert eine weitere Ebene seines menschlichen Potentials. Er spricht aus dem Herzen, zeigt Mitgefühl und präsentiert auch seine verletzliche Seite. Er erweitert die Ebenen von Verstand und Körper um die des Herzens. Durch diese Verbindung öffnet er den Raum für Emotionen und erzeugt dadurch Offenheit und Nähe. Nach dem physikalischen Gesetz der Resonanz kann es gar nicht anders sein, als dass durch diese neue Qualität der Verbindung auch eine neue Art der Verbindung zu den Zuhörern hergestellt wird. Man fühlt sich dem Vortragenden nahe. So kann Vertrauen entstehen. Wer Vertrauen hat, ist auch bereit, die gesprochenen Botschaften bewusster wahrzunehmen, für sich zu prüfen und vielleicht in seinem Leben anzuwenden. Oder haben Sie schon jemals etwas verändert, wenn Sie sich über klug gesprochen Weisheiten etwas in der Art gedacht haben wie „Ja, eh interessant.“

 

Aber bitte mit Spirit!

Wer meint, dies sei alles, darf sich überraschen lassen – denn nun kommt die Inspiration ins Spiel. Zusätzlich zu unseren eigenen Ressourcen können wir uns Unterstützung vom „Spirit“ holen und gesagten Worten, Gesten und Emotionen einen Hauch von Seele geben. Öffnen wir uns für die große Quelle oder das Schwarmwissen und verbinden Kopf, Herz und Körper darüber hinaus mit dem Spirit, dann erzeugen wir etwas, das in seiner Fülle schwer zu beschreiben ist. Es entsteht ein Fluss, in dem jemand aus seiner völligen Präsenz spricht, eins wird mit dem Moment und sein Herz mutig öffnet, um diesem Geschenk in seiner ganzen Fülle Ausdruck zu verleihen. Die einen beschreiben es als Kunst, andere empfinden ist es einfach als ein Gefühl von „Wow“. Und wieder kommen wir zum Gesetz der Resonanz: Wer Worte hört, die beseelt sind, wird einen Teil davon in sich selbst erkennen und sich dadurch beseelt und verbunden fühlen. Er fühlt sich inspiriert.

 

Das Geheimnis von „Frei Sprechen“

Das Geheimnis des freien Sprechens und des inspirierten Redens ist es nun, sich selbst zuerst mit dem Spirit, der Seele zu verbinden, um so auch andere inspirieren zu können. Aber wie funktioniert das in der Praxis? Und kann das wirklich jeder? Ja, das kann jeder lernen. Genau das üben wir gemeinsam im Laufe dieses besonderen Rhetorik-Seminars. Als Einblick möchte ich Ihnen schon erste Schritte zum Einstieg zeigen:

 

Die wichtigsten Schritte, um freies Sprechen und inspiriertes Reden zu trainieren

  • Präsenz: Ankommen im Hier und Jetzt und die Verbindung mit sich selbst.
  • Atmen: Verbindung des Körpers mit Geist und Seele durch bewusstes Atmen.
  • Erdung: Durch eine gute Bodenhaftung schafft man einen sicheren Rahmen und stärkt das Selbstvertrauen.
  • Mut und Neugier: In einem wertfreien Rahmen die Möglichkeit zum Üben nutzen.

 

 

Was unterstützt uns dabei, die Verbindung zum Spirit zu aktivieren?

  • Schaffen Sie eine Wohlfühlatmosphäre für Körper, Geist und Seele und ermöglichen Sie diesen, sich in ihrer ganzen Fülle und Einzigartigkeit auszubreiten.
  • Üben Sie in einem angenehmen Rahmen einer kleinen Gruppe, mit bequemer Kleidung.
  • Versorgen Sie sich mit gesunder Nahrung und ausreichend Wasser.
  • Erden, Erden, Erden. Bevor es nach oben geht, geht es nach unten. So wie bei einem Sprung aus dem Stand, wo man zuerst in die Knie geht, um Schwung zu nehmen, so ist es auch beim Reden. Bevor Sie Ihren Brustraum öffnen und sich aufrichten um zu sprechen, brauchen Sie eine gute Erdung, um sich mit Kraft und Energie aufzuladen. Warum? Ein gut geerdeter Redner ist vergleichbar einem tief verwurzelten Baum: Bei einem Sturm ist keiner von beiden so schnell aus der Ruhe zu bringen.

 

Was trainieren wir im Rhetorik-Seminar „Ohne Angst frei sprechen, inspirierende Reden halten.“?

  • Anhand von vielen Übungen kann sich jeder Teilnehmer Schritt für Schritt in einem kleinen und vertrauensvollen Rahmen ausprobieren.
  • Wir beginnen mit Übungen zum Aufwärmen, zum Lockern und machen Atemübungen.
  • Wir erlernen praktische Techniken zur Erdung und zur Stärkung, die für jede Art von Gespräch, Präsentation oder Vortrag hilfreich sind.
  • Jeder Teilnehmer trainiert im Rahmen kurzer Sequenzen über willkürliche Themen zu sprechen, wobei kein Fokus auf den Fakten oder Inhalten liegt. Es geht darum, neue Referenzpunkte zu erschaffen, um so das Selbstvertrauen für das freie Sprechen zu stärken. Wichtig ist es, durch neue Erfahrungen zu spüren, dass wirklich jeder über alles und jederzeit frei sprechen lernen kann. Dies nimmt die Angst und stärkt das Selbstvertrauen.
  • Durch den laufenden Feedback-Prozess erlernen die Teilnehmer während der Kurzpräsentationen, worauf es zu achten gilt und was man verbessern kann.
  • Besonderheit: Durch die kleine Gruppengröße besteht die Möglichkeit auch individuelle Themenstellungen wie „Angst rot zu werden“, „roter Faden verlieren“, „Angst vor negativer Kritik“ etc., gezielt zu verändern, sodass die Ergebnisse im Laufe des Tagesworkshops unmittelbar erkennbar werden.

 

Selbsttest: Woran erkenne ich, ob ich aus dem Verstand heraus rede oder ob ich inspiriert spreche?

  • Wenn Sie bemerken, dass Sie während des freien Sprechens noch immer Zeit haben nachzudenken, um sich jeden Satz im Kopf zurecht zu zimmern, dann wissen Sie: Das ist mein Kopf.
  • Im Gegenteil dazu erkennen Sie inspiriertes Sprechen, wenn es keinen zeitlichen Spalt zwischen Denken und Sprechen gibt. Sie leiten dabei das Wissen aus allen Ihnen zur Verfügung stehenden Quellen unmittelbar wie beim „Streaming“ einfach durch und sprechen es flüssig aus. 
  • Wenn es sich anstrengend anfühlt und die Sätze stocken, sie oftmals nicht weiterwissen, dann spricht da Ihr Kopf. Der Verstand ist wie ein Datensammler oder eine Rechenmaschine und muss sich richtig anstrengen. So sehr sich der Verstand auch bemüht, er wird nie jene Schnelligkeit und Qualität von flüssigem Sprechen erreichen wie es durch den Fluss der Inspiration möglich ist.
  • Freies, inspiriertes Sprechen erkennen Sie an dem Merkmal der Leichtigkeit. Flüssiges Reden geht leicht und bereitet Freude. Sie erkennen es auch an der Abwesenheit von Angst. Wer im Fluss ist, hat keine Zeit sich zu fürchten.
  • Vielleicht erleben Sie während des inspirierten Sprechens sogar körperliche Zeichen, in der Art wie Gänsehaut, Kribbeln oder leichte Schauer. Diese Rückmeldung des Körpers kann Ihnen positiv als Kompass dienen. Diese Empfindungen können nicht nur Ausdruck davon sein, dass Sie gerade von Inspiration durchflutet werden, sondern auch, dass Sie soeben mit Ihren Zuhörern eine Verbindung hergestellt und diese berührt haben. Gratuliere. Sie haben Ihren Zuhörern soeben einen „Wow-Moment“ bereitet. 

 

Praktische Elemente des Seminars

  • Stilelemente: Storytelling, Improvisation und frei sprechen, Humor, Mut zur Pause
  • Auftritt und Wirkung, Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung
  • Umgang mit der Angst vor anderen zu reden, Rot werden, Schamgefühle, Selbstwertmangel
  • Konstruktives Feedback geben als Zuhörer und zum Positiven nutzen lernen als Sprecher
  • Umgang mit Kritik, Stärkung von Selbstvertrauen und Aktivierung des intuitiven Wissens

 

Motto dieses Seminartages:

Folge der Freude und habe Spaß beim Reden und in der Gruppe!

HABEN SIE FRAGEN ZUM RHETORIK-SEMINAR?

Kontaktieren Sie uns unter office@verenathiem.com

DETAILS



Nächste Termine für das eintägige Seminar:
» Dauer: 9:30h – 17:30h
» nächster Termin: Februar 2020

 

Trainerin: Dr. Verena Thiem
Teilnehmer: min. 5 bis max. 8 Personen
Ort: Stiegengasse 11, 1060 Wien
Investition: 297,00 EUR inkl. Ust.

 

Auch als individuelles Firmentraining buchbar.

 

Inklusive:

  • Seminarunterlagen
  • Teilnahmezertifikat
  • Getränke und Snacks
  • exklusive Mittagessen

Sollte kein passender Termin dabei sein, geben Sie gerne Ihr Interesse bekannt und Sie werden über neue Termine sofort informiert. 

Dr. Verena Thiem beschäftigte sich bereits während des Studiums der Rechtswissenschaften mit den Themen Rhetorik und Sprache. Heute verhilft sie als Trainerin und Coach Firmen wie Privatpersonen zu einem packenden Auftritt.

Verena Thiem vortrag angstfrei reden

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